Porsche 911 Carrera / Carrera S Cabriolet

Porsche 911 Carrera / Carrera S Cabriolet

Aerodynamische Eleganz
Das 911 Cabriolet setzt die mit dem Carrera Coupé eingeschlagene Designlinie fort. Klare
und ausdrucksstarke Formen ergeben eine herausragende Aerodynamik mit dem Beiwert
cW = 0,29. Bis zu den Höchstgeschwindigkeiten bleiben die Auftriebskräfte an den Achsen
konstant nahe Null und garantieren in Kombination mit dem präzisen Fahrwerk für eine sehr
hohe aktive Sicherheit.


Kopfairbag auch für offene Elfer
Das 911 Cabriolet erfüllt nicht nur die in allen Vertriebsländern gültigen Vorschriften im
Bereich der passiven Sicherheit, sondern unterschreitet die vom Gesetzgeber geforderten
Grenzwerte für Frontal-, Schräg-, Seiten- und Heckaufprall sowie Überschlag mit einem deutlichen
Abstand. Dafür sorgen unter anderem eine erhöhte Karosseriesteifigkeit, ein Überrollschutz
mit automatisch ausfahrenden Bügeln und ein abgestimmtes Insassenschutzsystem.
Zu den sechs Airbags zählen Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Thorax-Airbags in den Außenseiten
der vorderen Sitzlehnen sowie je ein kissenförmiger Kopfairbag in den Türbrüstungen,
der speziell für offene Fahrzeuge konzipiert ist und von Porsche weltweit als erstem Hersteller
serienmäßig eingesetzt wird.

Leichtbauweise prägt Karosserie und Verdeck
Das optimierte Cabrio-Verdeck lässt sich bequem während der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit
von 50 km/h öffnen und schließen. Zusammen mit dem serienmäßigen Windschott bieten
die beiden Cabrios damit einen ausgezeichneten Offen-Fahrkomfort. Das Stoffverdeck
zeichnet sich bei uneingeschränkter Wintertauglichkeit durch ein Systemgewicht von nur 42
Kilogramm aus. Im Vergleich zu Vario-Dächern wiegt damit das Carrera-Softtop nur knapp
die Hälfte. Der Fahrzeug-Schwerpunkt liegt dadurch deutlich niedriger, was in einem dynamischeren
Kurvenverhalten zum Ausdruck kommt. Zur hohen Kurvendynamik trägt auch die
Leichtbauweise der Karosserie bei: Trotz Cabrio-spezifischer Verstärkungen ist der Rohbau
des offenen Carrera im Vergleich zum Coupé nur sieben Kilo schwerer.


Sportlich komfortabel mit konventionellem oder aktivem Fahrwerk

Serienmäßig sind die Cabriolets jetzt mit dem Porsche Stability Management (PSM) ausgestattet,
wobei das Carrera Cabrio auf 18 Zoll- und das Carrera S Cabrio auf 19 Zoll-Rädern
rollt. Analog zum Coupé stützt sich der offene Carrera auf einem konventionellen und der
Carrera S auf einem aktiven Fahrwerk ab. Feder, Dämpfer und Lagerungen sind für die beiden
Cabrios sportlich-komfortabel abgestimmt. Das aktive PASM-Fahrwerk (Porsche Active
Suspension Management) ist für den Carrera optional erhältlich.


Hochleistungsbremsen – auch mit Keramikscheiben
Souveräne Bremsleistungen stehen auch beim Carrera Cabriolet außer Frage. Dafür sorgen
Vierkolben-Festsattelanlagen an allen Rädern, die gelochte und innenbelüftete Hochleistungs-
Bremsscheiben in die Zange nehmen. Die S-Version verzögert durch die größer dimensionierte
Bremsanlage, die mit 330 Millimeter großen Bremsscheiben an allen vier Rädern bestückt
ist, noch leistungsfähiger. Auf Wunsch ist für beide Fahrzeuge alternativ die Porsche Ceramic
Composite Brake (PCCB) mit 350 Millimeter großen Keramikscheiben lieferbar, die für ein
noch schnelleres Ansprechverhalten, geringen Verschleiß im Alltagsbetrieb, absolute Korrosionssicherheit
und für eine Reduzierung der ungefederten Massen sorgt.

Mehr Dynamik durch das Sport Chrono Paket Plus
Ausgesprochen aktiven Fahrern bietet Porsche auf Wunsch das Sport Chrono Paket Plus an,
in dem verschiedene Motorkennfelder und Regelstrategien auf betont sportliche Fahrweise
umgeschaltet werden können. Sichtbares Zeichen dieses Sportpakets ist eine analog/digitale
Stoppuhr auf der Armaturentafel, mit der sich Rundenzeiten messen und im Bordcomputer
des serienmäßigen Porsche Communication Managements (PCM) speichern sowie auswerten
lassen.

Hochwertige Ausstattung
Die Innenausstattung der beiden 911 Carrera Cabriolet-Versionen entspricht grundsätzlich
den jeweiligen Coupé-Modellen. Die abgesenkte Sitzposition, das längs- und höhenverstellbare
Lenkrad und die nach vorne gerückte Pedalerie bieten vor allem groß gewachsenen
Personen mehr Komfort. Serienmäßig verfügt auch das Cabriolet über eine Klimaautomatik
mit kombiniertem Innenraumfilter (Aktivkohle- und Pollenfilter) sowie über das Porsche
Communication Management (PCM) mit CD-Radio und neun Lautsprechern. Das PCM kann
durch weitere optional erhältliche Module, wie beispielsweise Navigationssystem und Telefon,
ergänzt werden. Zur Serienausstattung gehören auch eine Diebstahlwarnanlage mit
Innenraumüberwachung.
Erstmals stehen den Carrera Cabrio-Kunden vier verschiedene Sitzprogramme zur Wahl. Sie
reichen vom Standardsitz bis zum adaptiven Sportsitz mit verstellbaren Seitenwangen für das
Sitzkissen und die Lehne.

Offenes Doppel
Sportwagenfahrer können als Alternative zum Coupé auch das Carrera Cabrio mit 239 kW
(325 PS) starkem 3,6-Liter-Boxermotor und das 911 Carrera S Cabrio mit 3,8-Liter-Motor
und 261 kW (355 PS) wählen. Zur Serienausstattung gehören unter anderem größere Räder,
das Porsche Stability Management (PSM) und das Porsche Communication Management
(PCM) inklusive dem Porsche Sound Package Plus (CD-Radio mit neun Lautsprechern) sowie
ein Windschott.
Die Höchstgeschwindigkeit beträgt beim offenen Carrera 285 km/h, das S-Modell erreicht
Tempo 293. Auch im Spurt stehen die beiden Elfer an der Spitze ihres Feldes: Der offene
Carrera sprintet aus dem Stand in 5,2 Sekunden auf Tempo 100, das Carrera S Cabrio ist
0,3 Sekunden schneller. Bei beiden Modellen überträgt ein Sechsgang-Schaltgetriebe die Kraft
auf die Hinterräder. Alternativ ist die Tiptronic S mit fünf Fahrstufen lieferbar.


Sportlichkeit durch Leichtbau

Für die überragende Fahrdynamik genügen aber nicht nur kraftvolle und drehfreudige Motoren.
Dank herausragender Leichtbaukonzepte bringt das Carrera Cabriolet lediglich ein Leergewicht
von 1.480 Kilogramm und der offene Carrera S 1.505 Kilogramm auf die Waage.
In Verbindung mit dem daraus resultierenden günstigen Leistungsgewicht und den Porschetypischen
Fahrwerken glänzen die beiden Cabrio mit vorbildlicher Agilität und Kurvendynamik.
Der offene Carrera S setzt dabei mit dem serienmäßigen PASM-Fahrwerk (Porsche Active
Suspension Management), das für den 3,6 Liter optional lieferbar ist, völlig neue Standards.


Vorbildliche Aerodynamik
Beide Modelle erreichen exakt dieselben Höchstgeschwindigkeiten wie die Coupé-Varianten
und beweisen damit ihre vorbildliche Aerodynamik. Der cW-Wert von 0,29 bei geschlossenem
Verdeck entspricht dem des Carrera S Coupé und stellt im internationalen Wettbewerb
einen absoluten Spitzenwert dar. Verantwortlich dafür ist die sehr gute Integration des Stoff-
verdecks in das aerodynamische Gesamtkonzept, das sich auch durch eine vollständige
Unterbodenverkleidung auszeichnet. Zur Cabrio-spezifischen Abstimmung zählt auch der gegenüber
dem Coupé um 20 Millimeter weiter ausfahrende Heckspoiler. Auch im obersten
Geschwindigkeitsbereich herrschen deshalb an Vorder- und Hinterachse äußerst geringe Auftriebskräfte,
was sich in einer sehr hohen Fahrsicherheit niederschlägt.


Verdeck weiter optimiert

Das Verdeck des offenen 911 lässt sich in nur 20 Sekunden auf Knopfdruck vollautomatisch
öffnen und schließen und wird dabei nach der Z-Faltung so im Verdeckkasten abgelegt, dass
die Verdeckaußenseite nach dem Öffnen oben liegt und damit die beheizbare Heckscheibe
aus Glas schützt. Das Öffnen und Schließen während der Fahrt ist bis zu einer Geschwindigkeit
von 50 km/h möglich. Wasserführungen über den Türen verringern das Abtropfen von
Regenwasser und leiten das Wasser in einen speziell entwickelten Ablauf der Türdichtung in
der A-Säule. Zusammen mit dem serienmäßigen Windschott zeigen die beiden Cabrio einen
ausgezeichneten Offen-Fahrkomfort.
Gewichtseinsparungen in den Antriebsteilen führten zu einem insgesamt nur 42 Kilogramm
leichten Verdeck. Damit wiegt das Porsche-Verdeck nur knapp die Hälfte eines vergleichbaren
Variodachs, wodurch der Schwerpunkt des Fahrzeugs deutlich tiefer liegt und so für eine hohe
Fahrdynamik sorgt.


Hohe passive Sicherheit
Die Karosserien von Coupé und Cabriolet wurden simultan entwickelt. An den entscheidenden
Stellen konnten die Ingenieure deshalb bereits Verstärkungen für das Cabrio vorsehen, die
beim Coupé nicht eingesetzt werden müssen. Dank dieser Parallel-Entwicklung bringt die
Rohkarosserie des Cabriolets nur rund sieben Kilogramm mehr auf die Waage als die des
Coupé. Die Torsionssteifigkeit des Rohbaus stieg um fünf Prozent, die statische Biegesteifigkeit
sogar um neun Prozent gegenüber dem Vorgängermodell. Dieser Verbund ist auf die hohen
Sicherheitsanforderungen in Europa und USA abgestimmt.
Das Überrollschutzsystem des Carrera Cabriolets besteht aus zwei höchstfesten Stahlrohren
in den A-Säulen und zwei automatisch ausfahrenden Bügeln hinter den Fondsitzen. Ein Überrollsensor,
der im Airbagsteuergerät in der Wagenmitte integriert ist, löst bei einem Überschlag
die Arretierung der beiden Bügel, die dann durch Federkraft in Bruchteilen von Sekunden
ausfahren. Gleichzeitig werden die Insassen durch Aktivierung der Gurtstraffer fest mit ihren
Sitzen verbunden.
Nach 911 Coupé und Boxster erhält auch das 911 Carrera Cabriolet das POSIP-System
(Porsche Side Impact Protection), zu dessen Herzstück zwei Kopfairbags gehören. Die Airbags
in Form flacher Kissen verbergen sich in der Türbrüstung am unteren Rand der Seitenscheibe
und entfalten sich bei einem Seitenaufprall von unten nach oben. Damit gewähren
sie auch im offenen Carrera einen sehr hohen Kopfschutz. Ein Thorax-Airbag jeweils an der
Außenseite der Vordersitzlehne, zwei Fullsize-Frontairbags sowie Dreipunktgurte mit Gurtstraffer
und Gurtkraftbegrenzer für die vorderen Sitze ergänzen den Insassenschutz.


Erstes aktives Fahrwerk für ein 911 Cabrio
Wie bei den Coupé-Versionen verfügt das Carrera Cabriolet über ein weiterentwickeltes konventionelles
Fahrwerk und der offene Carrera S über das aktive PASM-System. Beide Fahrzeuge
sind jedoch etwas komfortabler ausgelegt. Die elektronisch geregelte Dämpfung, die
optional auch für den Carrera erhältlich ist, bietet in der Normal-Einstellung eine eher sportlich-
komfortable Grundabstimmung der Dämpfer, in der Sport-Einstellung dagegen eine
straffere Dämpfung als das konventionelle Fahrwerk. Beide Abstimmungen des PASM-Systems
verfügen über eigene Kennlinien und werden an die jeweilige Fahrsituation und Fahrbahn
jederzeit optimal angepasst. Um Vibrationen, auf die offene Karosserien stets empfindlich
reagieren, zu minimieren, sind sowohl das konventionelle als auch das aktive Fahrwerk sowie
die Aggregatlager speziell abgestimmt.
Wie beim 911 Carrera Coupé setzt Porsche bei der Cabrio-Version eine Zahnstangenlenkung
mit variabler Lenkübersetzung ein, die bei Lenkradeinschlägen von mehr als etwa 30 Grad
zunehmend direkter wird. Das Carrera Cabrio ist mit 18 Zoll-Rädern und ZR-Reifen der Dimension
235/40 vorn und 265/40 hinten ausgerüstet. Der offene Carrera S rollt auf 19 Zoll-
Felgen mit vorn 235/35 und hinten 295/30 großen ZR-Pneus.

Mehr Bremsleistung für mehr Motorleistung
Mit der Motorleistung stiegen auch die Bremsleistungen der beiden Cabrios gegenüber dem
Vorgängermodell. Vierkolben-Festsattelbremsen werden mit um 17 Prozent höherer Bremskraftunterstützung
angesteuert. Der Bremsscheiben-Durchmesser beträgt beim Carrera
Cabriolet, das an den schwarz eloxierten Bremssätteln zu erkennen ist, an der Vorderachse
318 Millimeter und an der Hinterachse 299 Millimeter. Der höheren Motorleistung des
Carrera S Cabriolets steht auf der anderen Seite eine höhere Bremsleistung gegenüber: Auf
den 330 Millimeter großen Bremsscheiben an Vorder- und Hinterachse sitzen größere und
verstärkte Bremssättel. Zur Differenzierung sind sie rot lackiert.
Optional können beide Cabrios auch mit der Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) ausgestattet
werden. In diesem Fall tragen die Bremssättel eine gelbe Lackierung. Die Keramikverbund-
Bremsscheiben bauen schneller und konstanter hohe Reibwerte auf, reduzieren
die ungefederten Massen und der Verschleiß im Alltagsbetrieb liegt deutlich unter dem von
Metall-Bremsscheiben. Gleichzeitig sind sie absolut korrosionssicher.


Agilität mit Sport Chrono Paket Plus

Für Fahrer mit sportlichen Ambitionen hat Porsche das Sport Chrono Paket Plus geschnürt.
Es wird per Sporttaste aktiviert und verändert die Eigenschaften der Motorsteuerung und
gegebenenfalls der Tiptronic S sowie das Regelverhalten von PSM (Porsche Stability Management)
und PASM (Porsche Active Suspension Management). Unter anderem spricht dadurch
das Gaspedal direkter an, das PSM lässt mehr Schlupf, Drift- und Gierwinkel zu. Bei Fahrzeugen
mit PASM schaltet die Steuerung entsprechend den Fahrbahnbedingungen auf härtere
Stoßdämpferkennung. Das auf Wunsch erhältliche Sport Chrono Paket Plus umfasst darüber
hinaus eine analog/digitale Stoppuhr mit Schnittstelle zum Porsche Communication Management,
in dem Rundenzeiten erfasst, gespeichert und ausgewertet werden können.

Innenraum und Ausstattung weiter verfeinert
Innenraum und Ausstattung des 911 Carrera Cabriolets bieten das unverwechselbare Porsche-
Ambiente mit einer klaren Formensprache. Bis in die Details sind ausschließlich hochwertige
Materialien verbaut. Großzügigere Sitze bieten den Insassen noch mehr Komfort und Individualität
als beim Vorgängermodell. Vier Sitzvarianten mit deutlich verbessertem Seitenhalt
erfüllen praktisch alle Ansprüche, von Komfort bis zu adaptiver Sportlichkeit, die eine individuelle
Verstellung der Seitenwangen für Sitzkissen und Lehne erlaubt.
Serienmäßig sind die beiden Cabriolets mit Klimaautomatik, Alarmanlage, Porsche Communication
Management (PCM) sowie mit dem Sound Package Plus (CD-Radio mit neun Lautsprechern)
ausgestattet. Auf Wunsch kann das Klangerlebnis durch das BOSE-Surround-
Sound-System mit zwölf Lautsprechern und einer Gesamtleistung von 325 Watt gesteigert
werden.


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