Porsche Cayenne Turbo

Porsche Cayenne Turbo

Tiptronic S mit sechs Gangstufen


Das serienmäßige Automatikgetriebe Tiptronic S mit sechs Gangstufen ist gezielt entwickelt
worden, um den beträchtlichen Drehmoment- und Leistungsanforderungen des Turbomotors
gewachsen zu sein. Wie bei Porsche üblich kann der manuelle Gangwechsel über die Wippschalter
am Lenkrad erfolgen. Die Gänge können aber auch durch Antippen des Wählhebels
gewechselt werden. Diese erweiterte Bedienungsmöglichkeit dient vor allem dem sicheren
Schalten im Gelände.


Foto: Porsche

Anspruchsvolle Fahrwerk-Technik mit Luftfederung
Porsche hat ein Fahrwerk-Konzept entwickelt, das enorme Agilität sowohl beim sportlichen
Fahren als auch im harten Gelände-Einsatz bietet. Dafür sorgt ein neues Achskonzept: Vorn
sitzt eine Groß-Basis-Doppelquerlenkerachse mit Fahrschemel. Bei der Hinterachse kommt
ein aufwändiges Mehrlenker-Konzept zum Einsatz. Ein besonderes Merkmal dabei sind die
großen Federwege für Fahrten im Gelände.


Die beim Cayenne Turbo serienmäßige Luftfederung gewährleistet durch eine automatische
Absenkung des Fahrzeugs bei zunehmender Geschwindigkeit ein Maximum an Fahrspaß bei
gleichzeitig hoher aktiver Sicherheit. In Verbindung mit dem ebenfalls serienmäßigen Porsche
Traction Management, das für permanenten Vierrad-Antrieb sorgt und bei Bedarf auf eine
Reduktionsstufe im Verteilergetriebe und eine 100-Prozent-Längssperre zurückgreifen kann,
macht sie ihn zum außergewöhnlichen Offroader. Im Sondergeländeniveau beträgt die Bodenfreiheit
273 Millimeter, um auch steile Rampen und extreme Geländekuppen überwinden
zu können. Auf diesem Niveau ist der Cayenne Turbo außerdem für Wasserdurchfahrten bis
555 Millimeter bestens gerüstet. Ebenfalls serienmäßig ist das variable Dämpfungssystem
Porsche Active Suspension Management (PASM), das in Kombination mit der Luftfederung
angeboten wird. PASM regelt – abhängig von Fahrbahnzustand und Fahrweise – elektronisch
kontinuierlich die Dämpfkraft.


Cayenne besteht Porsche-Fading-Test

Porsche erfüllt mit den Cayenne-Modellen die selbst entworfenen hohen Sicherheitsanforderungen
an das Bremssystem. Alle haben den berühmten Porsche-Fading-Test erfolgreich
bestanden, obwohl dies für ein Fahrzeug wie den Cayenne Turbo mit einem zulässigen Gesamtgewicht
von 3.080 Kilogramm und einer Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h keine
leichte Aufgabe darstellt. Entsprechend kommen an der Vorderachse eine 18 Zoll-Bremsanlage
mit innenbelüfteten 350 Millimeter großen Bremsscheiben und Sechs-Kolben-Monobloc-
Festsätteln aus Aluminium sowie an der Hinterachse eine 17 Zoll-Bremsanlage mit
ebenfalls innenbelüfteten, 330 Millimeter großen Bremsscheiben und Vier-Kolben-Monobloc-
Festsätteln zum Einsatz.


Licht in der Kurve
Neben Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern mit automatisch-dynamischer Leuchtweitenregelung
und Scheinwerferreinigungsanlage bietet Porsche als Serienausstattung im Cayenne Turbo
ein geregeltes Kurvenlicht an. Mit Hilfe von Sensoren, die den Lenkwinkeleinschlag und die
Fahrzeuggeschwindigkeit messen, berechnet das Lichtsystem die Aufblend-Dynamik des Kurvenscheinwerfers
und sorgt so beim Ansteuern einer Kurve für eine verbesserte Ausleuchtung
der Fahrbahn.

Leichtmetallräder bis 20 Zoll
Für den Cayenne wurden spezielle Aluminiumräder entwickelt, die dem Leichtbaugedanken
Rechnung tragen. Ab Werk besitzt der Turbo 8J x 18-Räder im Turbo-Design mit Reifen der
Dimension 255/55 R18. Darüber hinaus werden auch Radgrößen mit 19 und 20 Zoll angeboten.
Porsche hat für alle Cayenne-Radvarianten eine völlig neue Reifenfamilie entwickeln
lassen und auf Hochgeschwindigkeitsfestigkeit getestet. Das Ergebnis: Der Cayenne Turbo
fährt auf Y-Sommerreifen, die für eine Höchstgeschwindigkeit bis 300 Stundenkilometer zugelassen
sind.

Leder und Aluminium im Innenraum

Die Serienausstattung des Cayenne Turbo übersteigt deutlich den Umfang des Cayenne S.
Abgesehen von technischen Highlights wie Luftfederung und Bi-Xenon-Scheinwerfern mit
Kurvenlicht sowie Metallic-Lackierung wird die Innenraum-Ausstattung beispielsweise ergänzt
durch ein elektrisch verstell- und beheizbares Lenkrad, elektrisch verstellbare Komfortsitze
vorn mit Memory-Funktion und Sitzheizung, eine beheizbare Fondsitzanlage, ParkAssistent,
Porsche Communication Management mit Navigationsmodul und ein BOSE-Surround-Sound-
System. Auch die Lederausstattung gestaltet sich im Vergleich zum Cayenne S noch umfangreicher,
der Dachhimmel ist mit Alcantara überzogen und für Ausstattungsdetails wie etwa
Tür- und Armaturentafel-Blenden wird Aluminium verwendet.


Foto: Porsche

Cayenne Turbo
Die neue Dimension im SUV-Bereich
Mit der dritten Baureihe hat sich Porsche erfolgreich in dem Segment der sportlichen Mehrzweckfahrzeuge
etabliert. Die Entwicklungsingenieure haben ein Fahrzeug verwirklicht, das
in Bezug auf die Geländegängigkeit keine Wünsche offen lässt, ein Höchstmaß an Komfort
bietet, aber gleichzeitig in puncto Optik, Fahrleistungen, Fahrdynamik und Sicherheit alle Erwartungen
so erfüllt, wie man es von einem echten Porsche gewohnt ist.


Markantes Turbo-Gesicht mit Bi-Xenon-Scheinwerfern und Kurvenlicht

Wie die anderen Cayenne-Modelle zeigt der Cayenne Turbo eine V-förmig verlaufende Frontund
Hecklinie und einen harmonischen seitlichen Flächenverlauf, so dass das Fahrzeug
wesentlich kompakter wirkt, als es die Länge von 4,78 Meter eigentlich vermuten lässt. Am
Heck unterscheidet sich der Turbo nur dezent von den Schwester-Modellen. Vier statt zwei
Abgas-Endrohre aus Edelstahl signalisieren die enorme Kraft unter der Motorhaube. Vorne
zeigt der Turbo dagegen deutliche Unterscheidungsmerkmale. Große Lufteinlassöffnungen
unterstreichen den hohen Kühlluftbedarf des aufgeladenen V8-Aggregats. Dazu passt das
innovative Beleuchtungskonzept, das aus Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern mit einem geregelten
Kurvenlicht besteht. Dieses Licht-System berechnet über Sensoren für Lenkwinkeleinschlag
und Fahrzeuggeschwindigkeit jeweils die Aufblend-Dynamik des rechten oder linken
Kurvenscheinwerfers. Neben einer Verbesserung des Fahrkomforts dient dieses System vor
allem einer erhöhten Fahrsicherheit bei Nacht und sorgt beim Ansteuern einer Kurve für eine
bessere Ausleuchtung der Fahrbahn. Auch beim Einsatz im Gelände zeigt das Kurvenlicht
seine Vorteile und hilft dem Fahrer, seitliche Hindernisse frühzeitig zu erkennen.


450 PS dank zweier Turbolader

Das V8-Aggregat leistet dank der zwei Abgas-Turbolader mit Ladeluftkühlung stolze 331 kW
(450 PS) bei 6.000/min. Basis dieses Kraftpakets ist der V8-Saugmotor mit 4,5 Liter Hubraum,
vier Ventilen pro Zylinder und verstellbarem Einlassnockenwellen-System VarioCam.
Da die Leistungssteigerung für den Motor auch mit höheren Belastungen verbunden ist,
sind die Zylinderköpfe des Cayenne Turbo im Vergleich zum Cayenne S aus einer speziellen
hochwarmfesten Aluminiumlegierung gefertigt, die sich im Rennsport bewährt hat. Auf der
Einlass-Seite sind die Kanäle den höheren Gasdurchsätzen angepasst. Auf der Auslass-Seite
werden doppelte Ventilfedern eingesetzt, um einen sicheren Schließvorgang zu gewährleisten.
Aufgrund der höheren Belastung sind außerdem die Kolben geschmiedet und werden zusätzlich
über Ölspritzdüsen gekühlt.


Die beiden Abgasturbolader sind in Parallelschaltung angeordnet. Geringes Saugrohrvolumen,
kurze Abgaskrümmer und eine so genannte Mixed-Flow-Turbine mit geringem Massenträgheitsmoment
sorgen für ein gutes Ansprechverhalten. Zur Realisierung hoher Turbineneintrittstemperaturen
für einen optimierten Volllastverbrauch wird ein Turbinengehäuse aus hochwertigem
Stahlguss verwendet. Die Rückkühlung der verdichteten Luft bewirkt eine hohe
Zylinderfüllung und niedrige Bauteiltemperaturen. Über je ein Luftfiltergehäuse für die linke
und rechte Zylinderbank gelangt die Ansaugluft zu den beiden Verdichtern. Von dort wird
die komprimierte Luft über je einen vor den Radhäusern angeordneten Ladeluftkühler zum
E-Gassteller geführt.


Die Bypass-Ventile sind in den Turbinengehäusen integriert. Die Ladedruckregelung erfolgt
durch das Ansteuern der Bypass-Ventile mit einem gemeinsamen Taktventil, das vom Motormanagement
angesteuert wird. Der maximale Ladedruck beträgt bei Volllast rund 1,6 bar und
wird bei einer Drehzahl von 2.250/min erreicht. Im weiteren Drehzahlverlauf wird der Ladedruck
abgeregelt und beträgt im Nennleistungspunkt (331 kW bei 6.000/min) etwa 1,5 bar.
Spitzensportler im gesamten Drehzahlbereich
Die Motoraufladung verhilft dem Cayenne Turbo zu Leistungswerten, die einem reinrassigen
Sportwagen entsprechen. Dynamische Kraftentfaltung und ausgezeichnetes Motoransprechverhalten
stehen im gesamten Drehzahlbereich zur Verfügung. Dafür spricht schon allein
das enorme maximale Drehmoment von 620 Newtonmeter im Drehzahlbereich von 2.250/min
bis 4.750/min. In Verbindung mit dem breiten Drehzahlband resultiert daraus eine äußerst
sportliche Leistung, die dem Cayenne Turbo eine Höchstgeschwindigkeit von 266 Stundenkilometern
verleiht. Zur Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt er nur 5,6 Sekunden.

Sechs-Gang-Tiptronic S erfüllt höchste Anforderungen

Zur Serienausstattung des Cayenne Turbo gehört ein sechsstufiges Tiptronic-Getriebe. Es
ist speziell auf die hohen Drehmoment- und Leistungsanforderungen ausgelegt und erlaubt
durch die Erweiterung um die sechste Gangstufe noch individuelleres Schalten in allen Geschwindigkeitsbereichen.
Die Anpassung der Schaltpunkte erfolgt stufenlos an die Fahrweise
und das Streckenprofil. So verschiebt beispielsweise eine Bergerkennung die Schaltpunkte,
um bei Steigung oder Gefälle möglichst lange in niedrigen Gängen fahren zu können. Dadurch
wird eine bessere Beschleunigungsfähigkeit beziehungsweise ein größeres Motorbremsmoment
erzielt.


Wie bei Porsche üblich kann der manuelle Gangwechsel über Wippschalter im Lenkrad erfolgen.
Die Gänge können aber auch durch Antippen des Wählhebels gewechselt werden.
Diese erweiterte Bedienungsmöglichkeit dient vor allem dem sicheren Schalten im Gelände.
Durch die neue Funktion “Shift on the move” kann erstmals bei langsamer Fahrt das Reduktionsgetriebe
aktiviert (ab unterhalb 15 km/h) beziehungsweise deaktiviert (bis 30 km/h)
werden.


Innovative Antriebs- und Fahrwerktechnik

Für die ideale Verbindung bester Onroad- und ausgezeichneter Offroad-Fahreigenschaften
wurden einige technische Highlights entwickelt, so zum Beispiel das Porsche Traction Management
(PTM). Es gilt als neue Generation des Vierrad-Antriebs und verteilt die Motorkraft im
Grundmodus zwischen Hinter- und Vorderräder im Verhältnis 62:38 und kann je nach Bedarf
bis zu 100 Prozent nach vorn oder hinten leiten. Daneben sorgt es unter anderem, ähnlich
einem vorausschauenden aktiven Elektroniksystem, für eine bessere Kontrollierbarkeit im
fahrdynamischen Grenzbereich, wie zum Beispiel auf Schnee und Eis. Das PTM steht in
ständiger Verbindung mit dem Porsche Stability Management (PSM). Das PSM dirigiert so
wichtige Systeme wie ABS, ASR und ABD (automatisches Bremsdifferenzial), greift aber nur
im physikalischen Grenzbereich ein, so dass ein sportliches Fahren nicht eingeschränkt wird.
Bei Fahrten mit Anhänger erkennt PSM ein Schlingern des Fahrzeuggespanns und versucht,
mit Bremseingriffen an einzelnen Rädern das Fahrzeug und den Anhänger zu stabilisieren.

Das Fahrwerk der Cayenne-Modelle ist für überragende Fahrdynamik bei hoher Fahrsicherheit,
Fahrkomfort und Geländegängigkeit ausgelegt. Vorn sitzt eine Groß-Basis-Doppelquerlenkerachse
mit Fahrschemel, die durch großvolumige Gummilager elastisch gelagert ist.
Der große Abstand der Querlenker zueinander hält die Kräfte in der Radaufhängung gering.
Bei der Hinterachse kommt ein aufwändiges Mehrlenker-Konzept zum Einsatz, das sowohl
die Traktionskräfte als auch die möglichen Zuladungen des Cayenne souverän bewältigt.
Für mehr Komfort und Ruhe ist die Hinterachse über einen Fahrschemel auf großvolumigen,
hydraulisch bedämpften Gummilagern gelagert. Die Auslegung der Achskinematik reduziert
unerwünschte Nickbewegungen beim Beschleunigen und Bremsen. Besonders auffällig sind
die großen Federwege für Fahrten im Gelände. Die Ein- und Ausfederwege beim Cayenne
Turbo betragen dank des serienmäßigen Luftfederfahrwerks an der Vorderachse 102 und
118 Millimeter, an der Hinterachse 124 und 125 Millimeter.


Foto: Porsche

Luftfederung für größtmögliche Bodenfreiheit
Die Luftfederung garantiert neben der großen Bodenfreiheit durch die Niveauregulierung
eine vom Beladungszustand unabhängige, konstante Fahrzeuglage. Durch eine automatische
Absenkung des Fahrzeugs bei zunehmender Geschwindigkeit gewährleistet sie zudem ein
Maximum an Fahrspaß bei gleichzeitig hoher aktiver Sicherheit. Die Luftfederung bietet mit
sechs unterschiedlichen Höhenniveaus einen Verstellbereich von 116 Millimetern. Sie reichen
vom Beladungsniveau mit 157 Millimetern bis zum Sondergeländeniveau für extreme Geländeverhältnisse,
das dem Cayenne eine Bodenfreiheit von 273 Millimetern verschafft.
Dadurch beträgt der Böschungswinkel vorne 32,4 Grad und hinten 27,3 Grad, so dass der
Turbo selbst vor relativ steilen Rampen nicht kapitulieren muss. Auch schwierige Geländekuppen
bilden bei einem Rampenwinkel von 24,7 Grad kein unüberwindliches Hindernis, und
für Wasserdurchfahren bis zu 555 Millimeter ist er bestens gerüstet.
Ebenfalls serienmäßig ist das variable Dämpfungssystem Porsche Active Suspension Management
(PASM), das in Kombination mit der Luftfederung angeboten wird. Elektronisch
regelt es kontinuierlich die Dämpfkraft, abhängig von Fahrbahnzustand und Fahrweise. PASM
greift beispielsweise bei sehr dynamischer Fahrweise mit starken Beschleunigungs- und
Bremsphasen ein. Darüber hinaus bietet es dem Cayenne-Fahrer die Möglichkeit, ganz persönliche
Einstellungen vorzunehmen. Zur Auswahl stehen die Programme “Komfort", “Normal"
und “Sport".

Sichere Traktion auch im schwierigsten Gelände

Für äußerst extreme Geländegänger bietet Porsche auf Wunsch das Advanced Offroad
Technik-Paket an. Dazu gehört unter anderem ein spezieller Schwellerschutz, ein Stahlblech-
Unterbodenschutz im Kühlerbereich und eine regelbare und 100 Prozent sperrbare Differenzialsperre
an der Hinterachse. Zusätzlich können über den Offroad-Schalter auf der Mittelkonsole
die Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse hydraulisch entkoppelt werden. Das
erhöht die Achsverschränkungswerte an beiden Achsen um 60 Millimeter. Beim Überschreiten
einer Geschwindigkeit von 50 km/h werden die “Stabis" automatisch wieder gekoppelt.
Bremsanlage setzt Maßstäbe
Porsche wird seinem Ruf für Weltklasse-Bremssysteme gerecht und erfüllt auch in den
Cayenne-Modellen die hohen, hausinternen Ansprüche an die Bremsleistung. Das heißt, dass
sie den berühmten und härtesten Bremsentest – den Porsche-Fading-Test – bestanden haben.
Dieser Test mit 25 unmittelbar aufeinander folgenden Abbremsungen aus 90 Prozent
der Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h mit einer konstanten Verzögerung von 0,8 g kann
nur dann erfolgreich absolviert werden, wenn eine sorgfältige Abstimmung aller Komponenten
wie Kühlluftzuführung, Radbremsen, Räder und Antiblockiersystem vorgenommen wurde.
Auch wenn der Cayenne Turbo aufgrund des Gewichts, des erhöhten Schwerpunktes und
der Frontmotorisierung sich mit den Porsche-Sportwagen nicht vergleichen lässt, setzt er in
seinem Segment beim Bremsen Maßstäbe. Dazu tragen an der Vorderachse eine 18 Zoll-
Bremsanlage mit innenbelüfteten 350 Millimeter großen Bremsscheiben und Sechs-Kolben-
Monobloc-Festsätteln aus Aluminium sowie an der Hinterachse eine 17 Zoll-Bremsanlage
mit ebenfalls innenbelüfteten, 330 Millimeter großen Bremsscheiben und Vier-Kolben-Monobloc-
Festsätteln bei. Auf die Perforation der Bremsscheiben wurde aufgrund der Verschmutzungsgefahr
im Offroad-Einsatz verzichtet.


Hochgeschwindigkeitsreifen bis 300 km/h zugelassen

Für den Cayenne Turbo wurden spezielle Aluminiumräder in den Größen 18, 19 und 20 Zoll
entwickelt, die dem Leichtbaugedanken Rechnung tragen. Sie werden in der so genannten
Flow-Forming-Technik hergestellt, bei der das Felgenbett dünnwandig ausgewalzt wird. Das
führt je nach Felgengröße zu einer Gewichtsreduzierung zwischen einem und 1,5 Kilogramm.
Ab Werk rollt der Turbo auf 8J x 18-Rädern im Turbo-Design. Die Reifendimension beträgt
255/55 R18. Porsche hat für die Radvarianten eine völlig neue Reifenfamilie entwickeln
lassen und auf Hochgeschwindigkeitsfestigkeit getestet. Das Ergebnis: Der Cayenne Turbo
fährt auf Y-Sommerreifen, die für eine Höchstgeschwindigkeit bis 300 Stundenkilometer zugelassen
sind.


Foto: Porsche

Hochfeste Stähle sorgen für hohe Karosseriesteifigkeit
Durch die optimierte Konstruktion und den außergewöhnlich hohen Einsatz moderner, hochfester
und höchstfester Stähle erzielen die Cayenne-Modelle überragende Karosseriesteifigkeitswerte.
Das sorgt zum einen für eine hervorragende passive Sicherheit und dient zum
anderen als ideale Basis für eine präzise Fahrwerkabstimmung.
Ein Beispiel dafür ist die widerstandsfähige Fahrgastzelle, die einen hohen Insassenschutz
bietet. So sorgt im Vorderwagen eine Längs- und Querträgerstruktur für eine intelligente
Verteilung der bei einem Crash auftretenden Kräfte. Deformationsenergien werden von drei
übereinander liegenden Lastebenen aufgenommen und die Kräfte in den steifen Bodenlängsträger-,
Schweller- und Tunnelbereich sowie in die Türstruktur verteilt. Dadurch reduziert
sich die Innenraumdeformation. Die untere Lastebene wird vom vorderen Fahrschemel aus
höherfesten IHU-Stahlrohren gebildet. Die mittlere Lastebene besteht aus dem Verbund der
vorderen Längsträger und den Stirnwandquerträgern. Die obere Lastebene wird von den
oberen Längsträgern gebildet. Daneben werden hochmoderne Mehrphasenstähle mit der
höchsten Festigkeit bei den Sitzquerträgern unten und beim hinteren Bodenquerträger eingesetzt.
Zum Überrollschutz bestehen die B-Säule innen sowie die Verstärkungen von A- und
B-Säule aus TRIP-Stahl.


Moderne Rückhaltesysteme sichern den Fahrgastraum

Wie in den anderen Cayenne-Modellen sichert ein umfassendes Rückhaltesystem die Insassen
im Cayenne Turbo. Dazu gehören neben Dreipunktsicherheitsgurten, Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern
ein Fullsize-Airbag für Fahrer- und Beifahrer, der mit einem zweistufigen
Gasgenerator ausgerüstet ist. Sollte auf der Beifahrer-Seite ein Kindersitz montiert werden,
lässt sich über einen mit dem Fahrzeugschlüssel zu bedienenden Schalter an der Armaturentafel
auf der Beifahrerseite der Beifahrerairbag deaktivieren.
In den Cayenne-Fahrzeugen kommt ein Seitenaufprallschutzsystem mit einem im Sitz integrierten
Thorax-Airbag und einem im Dachrahmen eingebauten so genannten Curtain-Airbag
zum Einsatz. Die Aktivierung der Seitenairbags erfolgt durch vier zusätzliche Sensoren
auf Höhe der B-Säule und des Radhauses.


Exklusives Interieur
Das Innenleben des Cayenne Turbo zeichnet sich durch ein hochwertiges Interieur aus, das
mit Porsche-typischen Erkennungsmerkmalen gestaltet ist. Wie im Cayenne S zählen dazu
zum Beispiel das Dreispeichenlenkrad mit Tiptronic-Funktion und die fünf Rundinstrumente,
die den sportlichen Charakter unterstreichen. Gleichberechtigte Rundinstrumente für Tachound
Drehzahlmesser ermöglichen die Integration eines großen mittigen Zentraldisplays mit
allen erforderlichen Funktionen. Beim Cayenne Turbo ist dieses Zentraldisplay mit einem fünf
Zoll großen (Bildschirmdiagonale), hochauflösenden TFT-(Thin-Film-Transistor)-Flüssigkristall-
Farbdisplay ausgestattet.

Der Turbo wird serienmäßig mit dem Porsche Communication
Management (PCM) angeboten – mit DVD-Navigationsmodul, Bordcomputer, Antennendiversity
und dem speziell auf den Cayenne abgestimmten BOSE-Surround-Sound-System, das
mit 14 Lautsprechern und einer Gesamtleistung von 250 Watt ausgestattet ist. Auf Wunsch
kann das PCM auch mit elektronischem Fahrtenbuch und TV-Tuner bestellt werden.
Die Lederausstattung gestaltet sich noch umfangreicher als im Cayenne S. Für Ausstattungsdetails
wie etwa Tür- und Armaturentafel-Blenden wird Aluminium verwendet und der Dachhimmel
ist mit Alcantara bezogen. Zum exklusiven Serienumfang zählen darüber hinaus unter
anderem ein elektrisch verstell- und beheizbares Lenkrad, elektrisch verstellbare Komfortsitze
vorn mit Memory-Funktion und Sitzheizung, eine beheizbare Fondsitzanlage sowie der
ParkAssistent für exaktes Ein- und Ausparken. Wer zusätzlich auch sehen möchte, wieviel
Spielraum am Fahrzeugheck noch bleibt oder sich das Ankuppeln eines Anhängers erleichtern
möchte, kann eine Rückfahrkamera als Individualausstattung ordern. Und wer nach oben
mehr Ausblick haben möchte, kann zusätzlich das variable Panorama-Dachsystem bestellen.
Mit 1,4 Quadratmetern ist es nahezu viermal so groß wie das optionale Schiebe-/Hubdach.


Pressemappen nach Marken