Fahrbericht:

Opel Astra

Größer, erwachsener ist der geworden, der neue Opel Astra. Die zehnte Generation des Kompaktfahrzeuges ist dies, dabei wird nicht nur der Astra, sondern auch der Vorgänger Kadett mit gezählt. Über 10 Millionen Fahrzeuge wurden bislang verkauft Um stolze 17 Zentimeter ist der Astra länger geworden, ist damit in diesem Segment einer der Größten. Das übrigens ist – vielen nicht bekannt, eine Domäne von Opel. Ein neues, auffälliges dynamisches Design kennzeichnet den Neuen nicht nur an der Front, sondern auch im Heckbereich Eine neue Generation des Bi-Xenon-Lichtsystem ist nur ein Beispiel dafür, wie Opel Sicherheits- und Technikfeatures aus dem höherklassigen Modell Insignia in das Kompaktsegment eingeführt hat. Das Fahrwerk des neuen Astra fühlt sich in der Praxis hervorragend an. Nicht nur auf der Rennstrecke, auch auf holprigen Rüttelstrecken leistet es ganze Arbeit. Straff, aber nicht unkomfortabel ist es ausgelegt. Optional bietet Opel das FlexRide-Fahrwerk an, bei dem zusätzlich die Modi „Sport“ und Tour das Fahrwerk sportlicher oder komfortabler machen. Im Innern geht es bei neuen Astra richtig edel zu. Auch hier sind Formelemente des Insignia übernommen worden. Die weit nach vorn ausgreifende Frontscheibe, die flache Mittelkonsole schaffen ein großzügiges Raumgefühl. Hochwertige Materiale finden Verwendung, die Verarbeitung ist erstklassig. Bequeme Sitze bieten auch guten Seitenhalt. Der Astra wird mit fünf Benzin- und vier Dieselmotoren angeboten. Wir haben den 1,4 Liter Turbo-Benziner mit 140 PS gefahren, der sich mit 5,9 Litern auf 100 Kilometer zufrieden geben soll. Ein Drehmoment von 200 Newtonmetern steht zwar laut Hersteller ab 1.850 Touren zur Verfügung, aber erst ab höheren Drehzahlen kommt dieses Aggregat in Schwung. Angenehm: auch in dieser Phase bleibt der Motor leise. Die serienmäßige Sechsgangschaltung lässt sich leicht und ohne Hakeln bedienen. Der neue Astra überzeugt, vor allem dank seines Fahrwerks. Sein Preis: ab 15.900 Euro in Deutschland.