Fahrbericht:

Peugeot 108

„Es ist gut 10 Jahre her, das die beiden französischen Schwesterunternehmen Citroen und Peugeot mit Toyota kooperiert haben, um einen Kleinstwagen auf den Markt zu bringen. Weil die Gewinnmargen im so genannten A-Segment doch eher überschaubar sind, aber die Entwicklungskosten dennoch hoch, lohnt sich die Kooperation zwischen Toyota, Peugeot und Citroen. Das haben sie schon 2005 bewiesen, als sie den Toyota Aygo, den Citroen C1 und den Peugeot 107 gemeinsam auf den Markt gebracht haben. 9 Jahre später ist es jetzt Zeit für eine Neuauflage. Und ich teste heute den neuen Peugeot 108, der zusammen mit seinen Brüdern im tschechischen Kolin vom Band läuft.“ Mit 850.000 verkauften Einheiten seit 2005 ist der Kleine ein wichtiges Auto für Peugeot. Rund 60 Prozent seiner Käufer sind Frauen. Deshalb greift Peugeot beim Neuen tief in die Farbkiste und bietet reichlich Individualisierungsmöglichkeiten, so wie es auch schon Opel mit dem Adam vorgemacht hat. Von außen unterscheidet sich der 108 deutlich von seinen Brüdern. Das war in der ersten Generation noch anders. Mindestens 390 Euro muss man für Aufkleber bezahlen, wenn man Innen und Außen weitere farbliche Akzente setzen will.