Peugeot Foto: Stanka

Peugeot weiter auf Wachstumskurs


2009 wird für den französischen Autohersteller ein erfolgreiches Jahr werden. Die nackten Zahlen belegen dies eindrücklich. So wurden bis zum 31. Juli 87.560 Fahrzeuge zugelassen und der Marktanteil von 3,1 in 2008 auf 3,6 Prozent gesteigert. Mit dem 207 CC sind die Franzosen Marktführer bei den Cabrios, 8.057 Fahrzeuge wurden in den ersten sieben Monaten an die Frau und auch an den Mann gebracht.

Und offensiv geht es weiter mit einer Produktpalette, die vom 107 bis zum 807 und vom 3008 bis hin zu kleineren und größeren Transportern reicht. Vom Aufpeppen bis hin zu neuen Interpretationen und komplett neuen Fahrzeugen reicht das Spektrum und dies alles unter dem Thema der CO2-Reduzierung.

22 Modelle aus 8 Produktfamilien erreichen einen CO2-Ausstoss, der unter 130 Gramm pro Kilometer liegt. Und damit diese Kunde in jede Ecke der Republik dringt, will Peugeot ab Ende August mit einer groß angelegten Werbekampagne namens „Testen sie unsere Umweltmeister“, die Menschen zu den Händler locken.

Sparweltmeister bei Peugeot ist im Moment noch der kleine 107, der bei 106 Gramm CO2 liegt und im Mittel 4,5 Liter verbrauchen soll. Auf der IAA in Frankfurt wird ihm diesen Rang der 207 mit dem Beinamen „99G“ ablösen. 66 kW (90 PS) leistet der 1,6-Liter- Diesel, der mit diversen Aerodynamik-Optimierungen und einer Überarbeitung des Motors den Wert von 99 Gramm und einen Durchschnittsverbrauch von 3,8 Litern erreicht. Gerade mal 200 Euro teurer als sein Pendant mit 120 Gramm CO2 wird dieser 207 ab September in der Tendance-Ausstattungsvariante für 16.500 Euro zu ordern sein.


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Fünf Weltpremieren sollen daneben die Besucher auf den Stand von Peugeot locken. 2007 als Konzept vorgestellt, debütiert der Sportflitzer RCZ und sein Schwesterchen RCZ HYbrid. Während der der RCZ ab dem nächsten Frühjahr im Straßenverkehr zu sehen ist, überlegt man sich im Hause Peugeot noch, diesen Vollblut-Sportler als Hybrid tatsächlich in Serie zu produzieren. Dagegen ist der 3008 HYbrid beschlossene Sache. 2011 wird er als erster Diesel-Hybrid von Peugeot eingeführt: Vorne eine 120 kW (163 PS) starker Diesel und an der Hinterachse ein 37 PS leistender Elektromotor. Im Mischbetrieb soll er laut Hersteller 3,8 Liter verbrennen und kann sich im reinen E-Motor-Betrieb sogar zum Null-Emissions-Fahrzeug verwandeln.

Die Van-Kultur wird bei Peugeot weiter großgeschrieben und erlebt mit dem 5008 ein weiteren Höhepunkt. Das Multifunktionsfahrzeug mit bis zu sieben Sitzen greift die Tradition der „Familiale“-Modelle auf, die ehemals die Baureihen 504 und 505 ergänzten. Gerade mal 4,53 lang und damit nur 3 cm länger als der 308 SW, dafür 8 cm höher, wirkt der 5008 wie ein wesentlich größeres Fahrzeug, was der Variabilität und der Modularität des Innenraums voll zu Gute kommt.

Ähnlich wie beim 3008 werden innovative Fahrerassistenzsysteme wie Head-Up-Display, Abstandswarner und eine neue intelligente Antriebsschlupfregelung die Ausstattungsvarianten Tendance, Premium und Platinum sinnvoll ergänzen. Zwei Benziner und zwei Diesel gehen zur Markteinführung in Deutschland an den Start und der 1,6-Liter-HDi wird auch mit dem EGS6-Automatikgetriebe bestellbar sein.


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Aber nicht nur Familien und Sparfüchse kommen bei Peugeot auf ihre Kosten. Das 407 Coupé bekam vor kurzem den 3-Liter-V6 Biturbo-Diesel eingepflanzt, der dieses Auto zum bis dato stärksten Serien-Peugeot adelt. 177 kW (240 PS) beschleunigen das formschöne Automobil in 7,7 Sekunden auf 100 km/h und dem Vorwärtstrieb wird erst bei 243 km/h Einhalt geboten. Dabei ist die elegante Erscheinung auch noch sparsam: 7,2 Liter Verbrauch verspricht Peugeot und damit einen CO2-Ausstoss von 189 Gramm pro Kilometer.

Damit diese günstigen Werte Realität werden konnten, ergriffen die Ingenieure von Peugeot mehrere Maßnahmen. Eine Bremsenergie-Rückgewinnung lädt über einen Drehstromgenerator die Batterien während eines Bremsvorgangs oder im Schiebebetrieb. Eine Servolenkungspumpe mit variablem Hub sowie eine verbesserte Abgasrückführung mit leistungsstarkem Abgaskühler und EGR-Ventil sind weitere Technologien zum sparsamen Umgang mit dem teuren Treibstoff.

Topp ausgestattet ist der nur in der Version Platinum erhältliche 407 auch mit dem kleineren 120 kW (163 PS) starken Diesel zu haben. Zum Serienumfang zählen unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptiven Kurvenlicht, ein JBL-Soundsystem, Ledersitze und Einparkhilfe vorne und hinten.


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Last but not least legt Peugeot den kleinen Lieferwagen Bipper in der Variante Tepee auf. Der Kastenwagen, baugleich mit dem Fiat Fiorino bzw. Qubo und dem Citroën Nemo überzeugt durch viel Platz, eine hohe Sitzposition und einen günstigen Preis. Als Benziner mit 54 kW (73 PS) startet er mit 12.490 Euro ins Rennen um die Marktanteile. Mit diesem Modellprogramm und weiteren Pfeilen im Köcher fühlt sich Peugeot gut gerüstet, auch für die Zeiten nach der Abwrackprämie.



Dietmar Stanka Aribonenstraße 1 b D-81669 München






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