Opel Vivaro

Opel Vivaro
Rüsselsheim. Mit der zweiten Vivaro-Generation bietet Opel eine breit gefächerte Palette von Transportern, Combis, Personenbussen und Freizeit-Vans an. Die jetzt noch charakteristischeren Fahrerhauslinien verbindet der variantenreiche Lademeister in der 2,8-Tonnen-Klasse mit praxisgerechter Funktionalität und hoher Wirtschaftlichkeit: Der Vivaro befördert bis zu 1.160 Kilogramm Nutzlast, verfügt als Kastenwagen über ein Ladevolumen bis zu 8,4 Kubikmetern oder dient bis zu neun Personen als komfortabler Reisebegleiter. Es gibt ihn in zwei verschiedenen Radständen, zwei Dachhöhen und in sechs Grundvarianten (Kastenwagen, Combi, Tour, Pritsche, Plattform-Fahrgestell, Life) sowie mit vier leistungsstarken und wirtschaftlichen Motoren zwischen 90 und 146 PS.

Neu im Modelljahr 2007

Die Neuauflage des Opel Vivaro, von außen sofort erkennbar an der neuen Scheinwerfer-Grafik und der dominanten Chromleiste im umgestalteten Kühlergrill, ist geprägt von zahlreichen technischen Modifikationen. So sind alle Varianten serienmäßig mit einem Bremsassistenten ausgestattet und die wertvolle Antischleuderhilfe ESPPlus ist bereits für den Einstiegsmotor erhältlich. Hohen Praxiswert besitzen je nach Einsatzschwerpunkt auch Extras wie der Parkpilot oder der vorprogrammierbare Tempobegrenzer. Im Vordergrund stehen die umfassenden antriebsseitigen Maßnahmen, wonach jetzt alle Aggregate gemäß Euro 4 zertifiziert sind. Ein weiterer zentraler Effekt der Überarbeitungen ist der spürbare Anstieg des Leistungs- und Drehmoment-Niveaus. Die Common-Rail-Turbodiesel mit 2,0 statt wie bisher 1,9 Litern Hubraum bringen es auf 66 kW/90 PS beziehungsweise 84 kW/114 PS. Stärkster Vivaro-Motor ist der 2.5 CDTI mit neuerdings 107 kW/146 PS und serienmäßigem Dieselpartikelfilter (DPF). Neben den drei topaktuellen Selbstzündern geht der Zweiliter-Benziner mit 86 kW/117 PS in die nächste Saison – bei niedrigen Jahresfahrleistungen die richtige Wahl. Alle vier Motoren geben ihre Kraft von bis zu 320 Newtonmetern serienmäßig über ein Sechsgang-Getriebe an die Vorderräder ab.

Die vorher schon große Variantenvielfalt des Vivaro hat Opel im neuen Modelljahr noch einmal erhöht: Zusätzlich im Angebot sind zwei Pritschenwagen-Versionen – eine Niederflur-Ausführung mit der in diesem Fahrzeugsegment einzigartigen Ladehöhe von nur 640 Millimetern sowie eine normalhohe Version.

Weitere Neuerungen: Der Combi lässt sich mit zwei Schiebetüren ordern und die Doppelkabine gibt es jetzt auch auf kurzem Radstand. Parallel zur Außenhaut wurde auch der Vivaro-Innenraum optisch aufgewertet. Die größere Auswahl an Infotainment-Systemen und die Mobiltelefon-Freisprecheinrichtung erhöhen den Praxiswert des Erfolgs-Transporters zusätzlich.

Design und Packaging

Das markanteste Merkmal des Opel Vivaro, die nach oben ausgewölbte Fahrerkabine, kennzeichnet auch den neuen Jahrgang. Das so genannte „Jumbo-Dach“ vermittelt ein großzügiges Raumgefühl und – wichtig speziell im Kurzstrecken-Lieferverkehr – es erleichtet den Ein- und Ausstieg. Zusätzlich optische Fixpunkte des Vivaro der zweiten Generation sind die mandelförmigen Scheinwerfer mit integrierten Blinkern sowie der Kühlergrill mit dominanter Chromspange und Opel-Blitz. Den dynamischen Eindruck verstärken die akzentuierten, zu den Seitenfenstern aufsteigenden Sicken über dem robusten Stoßfänger und den ausgestellten Radhäusern. Neu gestaltete Rückleuchten in Klarglasoptik runden das Bild ab.

Der Laderaum ist konsequent kastenförmig ausgelegt und so bestmöglich zu beladen. Die Seitenansicht zeigt zudem kurze vordere und hintere Überhänge, die verhindern, dass das Fahrzeug an steilen Auf- und Abfahrten aufsetzt. Große seitliche Schutzleisten bilden den unteren Abschluss der Türen und ersparen dem Halter teure Reparaturen nach kleineren Kratzern. Der robuste hintere Stoßfänger dient gleichzeitig als Einstiegshilfe.

Modellprogramm

Die Basis der Vivaro-Baureihe bildet der Kastenwagen – mit zwei bis zu 180 Grad weit öffnenden Flügeltüren hinten und mit einer seitlichen Schiebetür auf der rechten Seite. Optional sind eine zweite Schiebetür und eine Heckklappe erhältlich. Den Kastenwagen gibt es mit kurzem oder langem Radstand, mit Normaldach oder Hochdach sowie mit 2,7 oder 2,9 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Viel Platz bietet der Vivaro in jeder Version. So verfügt bereits der Transporter mit kurzem Radstand über ein Fassungsvermögen von knapp fünf Kubikmetern. Der ideale Partner für gewerbliche Kunden mit hohem Platzbedarf für Transportgut ist der Vivaro Kastenwagen mit Hochdach. Mit 1,91 Metern Standhöhe und 8,4 Kubikmetern Ladevolumen ist er allen Transportaufgaben gewachsen. Der Vivaro Kastenwagen kann – mit normalem und mit langem Radstand – als Doppelkabine geordert werden. Diese bietet fünf vollwertige Sitzplätze.

Neu im Vivaro-Angebot sind zwei Pritschenwagen: eine Niederflur-Ausführung mit der in diesem Segment einzigartigen Ladehöhe von nur 640 Millimetern und eine Variante mit Standard-Ladeboden (910 mm). Letztere kann wie die Niederflur-Version dank der umklappbaren Ladewände problemlos von drei Seiten beladen werden und bietet auf Wunsch zusätzlich reichlich Stauraum für Werkzeug und Kleinmaterial in den unterflur angebrachten, verschließbaren Staukästen. Ergänzend dazu liefert das Plattformfahrgestell die Basis für unterschiedliche Aufbaulösungen.

Die Vivaro-Variante Combi verfügt serienmäßig über drei Sitzreihen mit neun Plätzen, eine Schiebetür auf der Beifahrerseite (optional auch auf der Fahrerseite) sowie eine große Doppelflügel-Hecktür. Auf Wunsch kann der Combi mit nur zwei Sitzreihen oder einer Reihe und entsprechend größerem Ladeabteil bestellt werden.

Der Vivaro Tour verwöhnt seine sieben oder acht Passagiere unter anderem mit Velours-Sitzbezügen, Teppichboden, Seitenwandverkleidungen bis unters Dach, elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln, elektrischen Fensterhebern, dem Stereo-CD-Radio CD 30 MP3, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie mit einer Klimaanlage und einer noch effizienteren Heizung im Fondraum. Bis zu acht Airbags, Dreipunkt-Sicherheitsgurte und höheneinstellbare Kopfstützen auf allen Plätzen garantieren hohen Insassenschutz.

Mit dem Vivaro Life, der gemeinsam mit Westfalia entwickelt wurde, ist Opel auch im Segment der multifunktionalen Freizeitmobile vertreten. Der Siebensitzer verfügt über drehbare Einzelsitze in der zweiten Reihe, eine längs verschiebbare dritte Reihe, die sich einfach zur Liegefläche umbauen lässt, einen Klapptisch und zahlreiche Staufächer. Nicht zuletzt auf Grund seiner umfangreichen Ausstattung, seiner weiter aufgewerteten Innenausstattung und seiner noch komfortabler abgestimmten Fahrwerksfederung eignet sich der Life als repräsentatives Firmenmobil wie als geräumiger Freizeitvan.

Passive Sicherheit

Gemäß den hohen Opel-Standards verfügt der Vivaro über eine Vielzahl passiver Sicherheitselemente. Die stabile Karosseriestruktur ergänzt ein umfassendes Schutzpaket für die Passagiere. So zählen in allen Modellen Airbag und Gurtstraffer für den Fahrer sowie Dreipunktgurte und Kopfstützen für alle Sitzplätze zur Serienausstattung. Auf Wunsch kann der Vivaro mit abschaltbarem Beifahrerairbag sowie Kopf- und Seitenairbags ausgerüstet werden. Die Trennwand des Kastenwagens erfüllt die neuen Vorschriften zur Ladungssicherung für Nutzfahrzeuge nach der DIN-Norm 75410. Dank zusätzlicher Verankerungspunkte und Zurrösen für Spanngurte auf der Ladefläche und an den Seitenteilen lassen sich Frachtstücke nun noch besser fixieren.

Fahrwerk und aktive Sicherheit

Hohe aktive Sicherheit und viel Federungskomfort bietet das Fahrwerk des frontgetriebenen Vivaro mit einer Einzelradaufhängung nach dem McPherson-Prinzip vorn sowie einer Torsionskurbelachse hinten. Bestwerte in dieser Fahrzeugkategorie erzielt die Bremsanlage mit Scheibenbremsen rundum (vorn innenbelüftet), Bremsassistent und Vierkanal-Antiblockiersystem inklusive elektronischer Bremskraftverteilung. Wertvolle Hilfe leistet in kritischen Situationen das jetzt optional für alle Motor-Varianten lieferbare elektronische Stabilitätsprogramm ESPPlus (Serie im Life ab 107 kW/146 PS).

Motoren und Getriebe

Für die variantenreiche Vivaro-Palette stehen vier Vierzylinder-Motoren zur Wahl: drei Common-Rail-Turbodiesel mit 2,0 und 2,5 Liter Hubraum sowie ein 86 kW/117 PS starker 2,0-Liter-16V-Benziner. Alle erfüllen die Euro 4-Abgasnorm. Der Vivaro-Einstiegsmotor 2.0 CDTI leistet jetzt 66 kW/90 PS und liefert ein um 26 Prozent höheres Drehmoment von nunmehr 240 Newtonmeter (bisher 60 kW/82 PS, 190 Nm). Dieser Leistungs- und Kraftzuwachs schlägt sich in den Fahrleistungen nieder: Die Höchstgeschwindigkeit beträgt jetzt 145 km/h. Noch mehr Power bei gleichem Kraftstoffverbrauch liefert das neue 2.0 CDTI-Triebwerk mit 84 kW/114 PS. Sein Drehmoment wuchs um über 20 Prozent auf jetzt 290 Nm (bisheriger 1.9 CDTI: 74 kW/100 PS, 240 Nm). Damit erreicht diese Variante ein Höchsttempo von 160 km/h. Stärkster Vivaro-Motor ist der 2.5 CDTI. Mit nunmehr 107 kW/146 PS und 320 Nm ist er die richtige Wahl für den Fern-Schnell-Gut-Einsatz: Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170 km/h. Der 2.5 CDTI-Motor geht serienmäßig mit einem wartungsfreien Dieselpartikelfilter an den Verkaufsstart.

Alle Triebwerke geben ihre Kraft über eine weiterentwickelte Sechsgang-Schaltung an die Vorderräder ab. Das auf Wunsch für den 2.5 CDTI erhältliche automatisierte Sechsgang-Schaltgetriebe „Tecshift“ hat ein Spritsparpotenzial von sechs Prozent. Dank des generell niedrigen Verbrauchsniveaus bringen es die Dieselvarianten mit dem 90-Liter-Tank auf einen Aktionsradius von bis zu 1.200 Kilometern ohne Tankstopp.

Wirtschaftlichkeit und Service

Nutzfahrzeuge sind eine geschäftliche Investition, die sich rechnen muss. Folgerichtig glänzt der Vivaro mit niedrigen Unterhaltskosten. Beispiel Versicherungseinstufungen: Mit der Vollkasko-Typklasse 14 ist die 2.0 CDTI-Basisversion (66 kW/90 PS) Primus in ihrem Segment. Auch die ausgedehnten Serviceintervalle sprechen für den Vivaro: So müssen etwa die Luft- und Dieselfilter erst nach 90.000 Kilometern und die Bremsflüssigkeit nach 120.000 Kilometern gewechselt werden. Darüber hinaus verfügen die Motoren jetzt über eine wartungsfreie Kette statt eines Zahnriemens, was sich zusätzlich positiv auf die Betriebskosten auswirkt. Das Wert erhaltende Konzept des Vivaro spiegelt sich deutlich in den Garantien wider: Opel bietet seinen Kunden über die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung hinaus eine zweijährige Neuwagen-Herstellergarantie. Hinzu kommt bei den Nutzfahrzeugen das europaweit gültige Servicepaket „Opel Road Plus“: Falls technische Unterstützung gefragt ist, hilft der Opel-Nutzfahrzeughändler ohne vorherige Anmeldung. Kleinere Diagnose-, Einstell- und Reparaturarbeiten werden sofort erledigt. Während der ersten drei Zulassungsjahre wird bei mehrstündigen Werkstattaufenthalten kostenlos ein Ersatzfahrzeug gestellt. Darüber hinaus steht der zweijährige „Opel Mobilservice“ in mehr als 30 Ländern Europas rund um die Uhr zur Verfügung.

Der Opel Vivaro: Zahlen und Fakten

Stationen
Mai 2001: Marktstart in Deutschland
September 2002: Weltpremiere der Freizeitmobil-Studie Vivaro Life auf der IAA in Hannover
Januar 2003: Marktstart Vivaro Life
Frühjahr 2003: Einführung Kastenwagen mit Hochdach
August 2003: Verkaufsstart Vivaro Tour
Februar 2004: Das elektronische Stabilitätsprogramm ESPPlus ist erhältlich
Januar 2006: Automatisiertes Schaltgetriebe Tecshift erhältlich
September 2006: Vivaro der zweiten Generation mit neuen Motoren, zusätzlichen Pritschen-Versionen, verbesserter Ausstattung und aufgefrischtem Design

Highlights
2001: „Best New Van“ bei den „Fleet World Honors 2001“ und Goldener Preis als „bester Kleintransporter“ in England
November 2001: Motorjournalisten-Wahl (zusammen mit dem Renault-Pendant Trafic) zum nationalen Van des Jahres in Irland und Dänemark
Januar 2002: Journalisten-Wahl (zusammen mit Renault Trafic) zum europäischen Van des Jahres 2002
Januar 2002: Sieg beim „Arctic Van Test“ in Finnland in der Klasse bis 2,8 Tonnen
2002: LCV (Light Commercial Van) Design Award vom britischen Institute of Vehicle Engineers (VehE)
Juni 2006: „Van of die Year” in Großbritannien
1. Halbjahr 2006: Mit zehn Prozent Segmentanteil erfolgreichstes Opel-Nutzfahrzeug; gemeinsam mit dem Renault-Schwestermodell Trafic meistverkaufter Transporter in der 2,8-Tonnen-Klasse in Europa
Meistverkaufte Karosserievariante im ersten Halbjahr 2006 in Deutschland: Kastenwagen
Meistverkaufte Motorvariante im ersten Halbjahr 2006 in Deutschland: 1.9 CDTI (74 kW/100 PS)

Pressemappen nach Marken