VW L1

VW L1


Foto: Volkswagen AG

Durchbruch für das 1-Liter-Auto:
Volkswagen präsentiert das sparsamste Automobil der Welt


• Studie L1 wird von neuem Hightech-TDI und E-Motor angetrieben
• Carbonfaserverstärkte Kunststoff-Karosserie des L1 wiegt nur 124 Kilo
• Bis zu 160 km/h schneller L1 verbraucht nur 1,38 Liter Diesel
• CO2-Emissionen erreichen mit nur noch 36 g/km einen neuen Bestwert


Foto: Volkswagen AG

Technischer Durchbruch für das 1-Liter-Auto:
Volkswagen präsentiert auf der Internationalen
Automobil- Ausstellung (IAA) in einer Weltpremiere die Studie des
künftigen L1. Es ist der erste Ausblick auf die Serienversion. Das Full-
Hybrid-Fahrzeug wiegt dank seiner mit Carbonfasern verstärkten
Kunststoff-Karosserie (CFK) nur 380 Kilo. Mit einem Durchschnittsverbrauch
von 1,38 Litern Diesel avanciert dieser alltagstaugliche und
extrem aerodynamische (Cw 0,195!) Volkswagen zum sparsamsten
Auto mobil der Welt. Die CO2-Emissionen des 160 km/h schnellen L1
betragen analog 36 g/km.


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Retrospektive: Vor sieben Jahren pilotierte Dr. Ferdinand Piëch,
damals Vorstandsvorsitzender und heute Aufsichtsrats vorsitzender
der Volkswagen AG, einen Prototypen von Wolfsburg nach Hamburg,
wie es ihn nie zuvor gegeben hatte: das Volkswagen 1-Liter-Auto
– weltweit das erste Auto mit einem Verbrauch von einem Liter
Kraftstoff. Mann und Maschine schrieben Automobilgeschichte.
Im April 2002 jedoch war auch klar, dass die Zeit für eine Serienfertigung
des 1-Liter-Autos weit in der Zukunft liegen würde. Allein die
Herstellung der Karosserie aus einem mit Carbonfasern verstärktem
Kunststoff (CFK) war aus Kosten gründen nicht darstellbar. Doch schon
2002 prophezeite Dr. Ferdinand Piëch, dass die Zeit für das 1-Liter-Auto
und CFK als industriell ein setzbarem Werkstoff kommen würde. 2009
nun ist es so weit: Volkswagen macht auf der IAA in Frankfurt (17. bis
27. September) mit der zweiten Generation des Geniestreichs ein deutig
klar: Der L1 wird entwickelt; als Update der Zukunft. Mit komplett
neuer Technologie und neuem Design. Revolutionär und seriennah.

„Es ist eine gigantische Herausforderung, die Fertigung des Mono coque
aus CFK im Hinblick auf die Kosten in den Griff zu bekommen“,
so Dr. Ulrich Hackenberg, Volkswagen Markenvorstand des Bereichs
Entwicklung. Technisch wie optisch gilt die CFK-Karosserie bereits
jetzt als eine Meisterleistung im Automobilbau. Einmalig dabei: das
Verhältnis der Dimensionen. Während die Länge des L1 mit 3.813 Millimetern
noch in etwa der eines Volkswagen Fox und die Höhe von
1.143 Millimetern fast der eines Lamborghini Murciélago entspricht,
gibt es für die aerodynamisch optimierte Breite (1.200 Millimeter)
weltweit keine Vergleichsgröße.


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L1-Philosophie – Definition einer neuen Automobilart

Volkswagen hatte bei der Entwicklung beider Prototypen-Gene rationen
schlichtweg alles in Frage gestellt, was für gewöhnlich ein Auto auszeichnet.
Zentraler Ausgangspunkt war dabei der Karosserieaufbau
und damit eine Kernfrage: Wie muss ein Auto aussehen und beschaffen
sein, das so wenig Energie wie nur möglich verbraucht? Die logische
Antwort: extrem aerodynamisch und leicht. Das allerdings unter einer
nicht zu diskutierenden Bedingung: maximale Sicherheit. Der Lösungsansatz:
ein schmaler Zweisitzer mit CFK-Karosserie!

Die dazu passende Sitzanordnung steuerten die kompromisslos aerodynamischen
Segelflugzeuge bei: hintereinander. Denn das reduziert
die Widerstandsfläche. Ähnlich wie bei einem Segler, erfolgt denn auch
der Einstieg in die Studie über die seitlich öffnende Dachhaube. Mit
der zweiten Generation wurde das Konzept weiter geschärft, jedes
Bauteil neu konstruiert, ein spezielles Fahrwerk mit Alukomponenten
ent wickelt und vor allem die entscheidende CFK-Technologie aus der
Formel 1 und dem Flugzeugbau in die Automobilfertigung trans feriert
und mit dem in dieser Form einmaligen Hybridantrieb seriennah
kombi niert. 2013 wäre eine gutes Jahr für den Beginn der Zukunft.



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