Opel Insignia

Opel Insignia

Innovative Antwort auf das traditionelle Mittelklasse-Segment


* Variantenreich: Stufen-und Fließheckmodell
* Ausdrucksstark: Elegante und sportliche Silhouette
* Antrittsstark: Sieben Motoren von 110 bis 260 PS


Foto: Opel/©GM corp.

Neuer Name, neues Auto, neues Selbstverständnis: Mit wegweisendem Design und anspruchsvoller Technik feiern das Stufen- und das Fließheckmodell des Opel Insignia auf der British International Motorshow 2008 ihre Weltpremiere. Mit diesem Auftritt unterstreicht die Marke ihr Ziel, im Mittelklasse-Segment neue Akzente zu setzen.

„Der neue Opel Insignia bringt neue Spannung in das Fahrzeugsegment. Er bietet eine kraftvolle Kombination aus ausdrucksstarkem Design, Fahrspaß und hohem Nutzwert bei erschwinglichen Preisen“, erläutert Alain Visser, Chief Marketing Officer bei GM Europe.

Kraftvoll modellierte Formen treffen deutsche Präzision - so lässt sich das elegante Design des Insignia zusammenfassen. Eine Formel, die auch für künftige Opel-Modelle gilt. Mit dem Insignia hat Opel das sportliche Design eines Coupés in die Klasse mittelgroßer Limousinen übertragen - und zwar ohne Abstriche beim Raumangebot. Im Fond bietet der Insignia beispielsweise drei Zentimeter mehr Kniefreiheit als der Vectra. Mit dem ausgezeichneten cw-Wert von 0,27 ist das Fahrzeug zudem aerodynamisch außerordentlich effizient, wovon Kraftstoffverbrauch, Fahrleistungen und Geräuschkomfort profitieren. Beide Karosserieversionen sind 4.830 Millimeter lang und teilen sich den Radstand von 2.737 Millimetern.

In Deutschland kommt die neue Baureihe bis zum Jahresende zu den Händlern, in anderen Ländern im Januar 2009. Vom Start weg sind sieben Motoren verfügbar, die alle die Euro-5-Abgasnorm erfüllen und grundsätzlich mit Sechsganggetrieben gekoppelt sind - ob als Handschalter oder mit Automatik. Die Palette der vier Benzinaggregate reicht vom Vierzylinder mit 115 PS bis zum Sechszylinder mit 260 PS. Die drei neuen Diesel-Direkteinspritzer wurden exklusiv für den Insignia entwickelt und haben zwei Liter Hubraum. Ihre Leistung reicht von 110 bis 160 PS und das maximale Drehmoment von 260 bis 350 Nm. Alle Kombinationen besitzen konkurrenzfähige CO2-Emissionswerte. Eine ecoFLEX-Variante mit besonders niedrigem Kraftstoffverbrauch und ebensolchen CO2-Emissionen wird die Modellpalette bald ergänzen.

Mit seiner modernen Radaufhängung, den völlig neuen, ergonomischen Sitzen sowie der Vielzahl an Staufächern wurde das neue Topmodell von Opel konsequent darauf ausgelegt, auch lange Strecken entspannt zurücklegen zu können.

Beim neuen Opel Insignia feiern zugleich viele technologische Innovationen ihre Premiere. Dazu zählt das neue Kamera-System „Opel Eye“, das Verkehrszeichen lesen und sich an sie erinnern kann. Außerdem warnt es den Fahrer, wenn dieser unabsichtlich die Straße zu verlassen droht. Deutlich verbessert wird die Fahrsicherheit auch durch das weiterentwickelte AFL-Licht (Adaptive Forward Lighting).

Der Insignia besitzt ein völlig neu konstruiertes Fahrwerk und ist von Beginn an mit Front- und Allradantrieb erhältlich. Die blitzschnelle Verteilung des Antriebsmoments des aufwändigen Allradsystems Adaptive 4X4 sorgt nicht nur für Fahrstabilität, sondern darüber hinaus für optimale Traktion und ein besonders dynamisches Fahrverhalten.

Das mechatronische FlexRide-Fahrwerk des Allrad-Insignia passt sich mit der Adaptive Stability Technology optimal an die jeweilige Fahrsituation an und erlaubt es dem Fahrer darüber hinaus, ein individuelles Set-Up zu wählen. FlexRide ist auch für die Frontantriebsversionen erhältlich.

Der Schrägheck-Insignia bietet unter seiner großen Heckklappe ein Gepäckraumvolumen von 500 bis 1.465 Litern und besitzt eine Durchladeeinrichtung für Ski. Dieses Modell ist besonders wichtig für Märkte wie Großbritannien und Frankreich, in denen Schrägheck-Limousinen traditionell einen hohen Anteil an den Mittelklasse-Verkaufszahlen erreichen. Zum Vergleich: In Großbritannien waren 86 Prozent aller 2007 verkauften Vectra Fließheckmodelle. In Frankreich betrug die Quote im vergangenen Jahr 85 Prozent. In ganz Europa erwartet Opel eine ausgeglichene Verkaufsbilanz zwischen beiden Karosserieversionen.

Entworfen und entwickelt wurde der Insignia im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum von General Motors Europa in Rüsselsheim. Dort wird das Fahrzeug auch gebaut. Das Rüsselsheimer Werk gilt als eines der modernsten weltweit - nicht nur innerhalb des GM-Konzerns. Weil Ingenieure und Designer von Anfang an als Team arbeiteten, unterstreicht der Insignia das starke Bekenntnis der Marke zu qualitativ hochwertiger Ausführung. Insgesamt demonstriert der Insignia Opels Leidenschaft für Qualität in Design, Technik und Produktion.


Design



Dynamischer Auftritt dank kraftvoll modellierten Formen

* Aerodynamisch: Sehr niedriger cw-Wert von 0,27
* Harmonisch: Innen- und Außendesign aus einem Guss
* Sportlich: Coupé-Silhouette für Stufen- und Schräghecklimousine



Mit dem Design des Insignia geht Opel neue Wege und emotionalisiert die Marke weiter. Sowohl die Schräg- wie auch die Stufenheckversion des neuen Opel-Modells werden geprägt von einer fließenden, kraftvollen Silhouette mit coupéartig geschwungenem Dach. Die Designer setzten bei der Karosserie auf kraftvoll modellierte Formen und wiederholten die Stilelemente im Interieur, was den Insignia besonders hochwertig erscheinen lässt.

Opel hat eine lange und erfolgreiche Tradition im Bau besonders aerodynamischer Fahrzeuge – zum Beispiel beim sportlich-eleganten Calibra von 1990 mit seinem cw-Wert von 0,26. Mit seinem Luftwiderstandsbeiwert von 0,27 ist der Insignia windschlüpfiger als manche Konkurrenten mit verkleidetem Unterboden. Kraftstoffverbrauch und Fahrleistungen profitieren vom glatten, fließenden Design, das in mehr als 650 Stunden im Windkanal optimiert wurde.

Neben dem windschlüpfigen Grund-Design und dem sportlichen Dachverlauf besitzt der Insignia zahlreiche Details, die einen besonders strömungsgünstigen Feinschliff erhielten. Dazu zählen unter anderen die Ecken des vorderen Stoßfängers, die Spoilerkante auf dem Kofferraumdeckel, die Flügelform der Außenspiegel und der untere Querlenker der Hinterachse. Die zukünftige ecoFlex-Version, die zugunsten besonders niedriger CO2-Emissionen entwickelt wurde, besitzt weitere aerodynamische Modifikationen.

Verfeinertes Design-Vokabular

Wie die traditionelle „Bügelfalte“ auf der Motorhaube hat die pfeilförmige Sicke in der Seitengrafik die Kraft, zu einem Merkmal der Wiedererkennung für künftige Opel-Modelle zu werden. Charakteristische Akzente setzen auch der prominente Kühlergrill mit dem neu gestalteten Markenemblem und die geschwungenen Linien der Scheinwerfer und Rückleuchten. Die typische Pfeilform ihrer Lichtsignatur macht den Insignia noch unverwechselbarer.

„Wir haben unser Designvokabular verfeinert. Unsere Philosophie hinter dem neuen Insignia lautet ‚Kraftvoll modellierte Formen treffen deutsche Präzision’”, sagt Mark Adams, Vizepräsident für Design bei GM Europe. „Die Oberflächen fließen harmonisch, mit markant sich kreuzenden Linien. Dadurch wirkt der Insignia athletisch und kraftvoll, aber dennoch sehr elegant. Wir haben ihn entworfen, um die Marke wieder stärker zu emotionalisieren.“

Im Innenraum nehmen Formen und Oberflächen aus hochwertigen Materialien die Sprache des Außendesigns auf. Das Cockpit erstreckt sich in einem kraftvollen Schwung von Tür zu Tür und vermittelt Fahrer und Beifahrer ein Gefühl der Geborgenheit. In Details wie den Türgriffen, dem Lenkrad oder der Konsole des Schalthebels wird das typische Pfeilelement des Exterieurs wieder aufgenommen.

Die Designer legten besonderes Augenmerk auf verfeinerte Oberflächen, akzentuierte, sich kreuzende Linien sowie Farben. Zugleich stellten sie sicher, dass alle Oberflächenstrukturen und Materialien zum hohen Qualitätseindruck beitragen. Gleichzeitig wurde auf praktische Anforderungen wie Ergonomie oder eine Vielzahl von Ablagen und Staufächern besonderen Wert gelegt. Die warme, rötliche Lichtstimmung, die das Interieur prägt, wird sich künftig auch in anderen Opel-Modellen finden.

Das europäische Designcenter


Der Insignia wurde im vor zwei Jahren eröffneten europäischen Designcenter in Rüsselsheim entworfen. Das moderne Gebäude bietet alle technischen Voraussetzungen für die kreative Gestaltung von Serienfahrzeugen und Prototypen. Rund 400 Menschen arbeiten in der kontinuierlich wachsenden Designabteilung und schaffen neue Modelle von Opel/Vauxhall und Saab.

Das neue Designcenter benutzt anspruchsvollste Technologien, darunter ein hochmodernes Virtual Reality Center mit Projektionswänden im Kinoformat, auf denen die Designer ihre Entwürfe in unterschiedlichen Umgebungen überprüfen können. Dafür stehen ihnen Computerprogramme zur Verfügung, mit denen sie sich in Innenräume bereits im Entwurfsstadium versetzen und auch das Außendesign mit einem 360-Grad-Rundumblick aus jeder Perspektive und dreidimensional betrachten können.

Antrieb


Neue Turbo-Diesel sind Glanzlichter der modernen Motorenpalette

* Vom Start an: Breites Angebot an sieben Euro-5-Motoren
* Benzinmotoren: Turbos und Sauger als Vier- und Sechszylinder
* Dieselmotoren: Neue Zwei-Liter-Aggregate mit wartungsfreiem Partikelfilter



London. Mit der breiten Palette von sieben Motoren, die alle die Euro 5-Abgasnorm erfüllen, startet heute die Karriere des neuen Opel Insignia. Die vier Benzinaggregate decken ein Leistungsspektrum von 115 bis 260 PS ab und werden ergänzt von drei neuen zwei Liter großen Turbo-Diesel-Motoren mit 110, 130 und 160 PS. In den Monaten nach dem Insignia-Start vervollständigen weitere neue, noch leistungsstärkere Motoren das Antriebsangebot. Außerdem wird es eine ecoFLEX-Version mit besonders günstigen CO2-Werten geben. Was den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen anbelangt, sind die Motoren in ihrer jeweiligen Leistungsklasse unter den führenden Aggregaten oder markieren die Spitze.

Alle drei Diesel- und vier Benzinaggregate, die ein Leistungsspektrum von 110 bis 260 PS abdecken, sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet. Die stärksten Diesel- und Benzin-Motoren können optional mit einer Sechsgang-Automatik bestückt werden. Allradantrieb (siehe Kapitel Fahrwerk) kann mit den beiden Benzinern 2.0 Turbo und 2.8 V6 Turbo kombiniert werden und steht später auch für die stärkeren Diesel zur Wahl.

Die Insignia-Benziner im Überblick:

Neu in der Opel-Mittelklasse ist der 2.0 Liter Turbo. Der 220 PS starke Direkteinspritzer ist ein enger Verwandter des sportlichen Aggregats aus dem Opel GT. Das Vollaluminium-Triebwerk überzeugt durch satten Schub schon aus geringen Drehzahlen (350 Nm ab 2.000 min-1), seidenweichen Lauf (zwei Ausgleichswellen) und zurückhaltenden Kraftstoffkonsum und ist so eine kongeniale Motorisierung für den komfortabel-dynamischen Insignia. Der Motor unterstreicht den Downsizing-Ansatz von GM, denn dieses zwei Liter große Vierzylinder-Aggregat kann es in puncto Leistung mit den Fünf- und Sechszylindern der Konkurrenz aufnehmen, verbraucht und emittiert aber weniger.

Zu den Basisbenzinern gehören der 1.6 ECOTEC (85 kW/115 PS) und der 1.8 ECOTEC (103 kW/140 PS), die kürzlich in anderen Opel-Baureihen eingeführt wurden. Topaggregat unter den Ottomotoren ist der 2.8 V6 Turbo, der 191 kW/260 PS leistet und sein Drehmoment-Maximum von 350 Nm zwischen 1.800 und 4.500 min-1 erreicht.

Alle Benzinmotoren verfügen über verstellbare Nockenwellen, die Vierzylinder auf der Ein- und Auslassseite, der V6 für den Einlass. Die variable Ventilsteuerung erhöht nicht nur das Drehmoment bei niederen Drehzahlen, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Senkung des Verbrauchs und der Anpassung der Motoren an die neue Euro-5-Abgasnorm.

Die Insignia-Diesel im Überblick:

Im Insignia debütiert eine neue Diesel-Generation, die mehr Leistung und Drehmoment sowie einen ausgezeichneten Kraftstoffverbrauch bietet. Beim Start des Insignia stehen drei Versionen des 2.0 CDTI-Aggregats zur Wahl mit 81 kW/110 PS, 96 kW/130 PS sowie 118 kW/160 PS. Die letztgenannte Version wird auch den Insignia ecoFlex antreiben, der besonders niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte bietet. Alle Versionen besitzen einen wartungsfreien Diesel-Partikelfilter ab Werk und erreichen die Euro-5-Abgasnorm.

Die Motoren verfügen über zwei obenliegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder, Common-Rail-Mehrfach-Direkteinspritzung und einen Turbolader mit variabler Geometrie - gut für spontane Leistungsentfaltung schon bei niederen Drehzahlen. Dank des großen 70-Liter-Tanks erreichen die Diesel Entfernungen von über 1.200 Kilometer zwischen den Tankstopps.
Motoren 2.0 CDTI 2.0 CDTI 2.0 CDTI
Zahl der Zylinder 4 4 4
Hubraum (cm3) 1.956 1.956 1.956
Leistung
(kW/PS bei min-1) 81/110 bei 4.000 96/130 bei 4.000 118/160 bei 4.000
Max. Drehmoment
(Nm bei min-1) 260 bei 1.750 - 2.500 300 bei 1.750 - 2.500 350 bei 1.750 - 2.500


Fahrwerk



Adaptives Fahrwerk verbessert Fahrdynamik

* FlexRide: Die neue Generation erlaubt persönliche Einstellungen
* Feinschliff: Neues Fahrwerk für mehr Komfort und Kontrolle
* Adaptive 4x4: Klassenbestes Allradsystem bietet optimale Traktion



Das Fahrwerk des neuen Opel Insignia bietet nicht nur die Option, viele Einstellungen für mehr Fahrspaß selbst vorzunehmen, sondern bedeutet auch mehr Komfort für alle. Zwei Wege führen zu dieser Individualisierung der Fahrwerksabstimmung: Einerseits steht in Kombination mit der Sport-Ausstattung ein insgesamt strafferes Fahrwerk zur Verfügung, andererseits die neue Generation der adaptiven Fahrwerksregelung namens FlexRide.

FlexRide, entwickelt von den GM Europe-Ingenieuren in Rüsselsheim, erlaubt dem Fahrer per Tastendruck die Wahl zwischen einer dynamischen Sport- und einer entspannten und weichen Tourabstimmung - zusätzlich zur Basiseinstellung, die sich selbst an das jeweilige Fahrverhalten anpasst und so für optimale Stabilität unter allen Fahrbedingungen sorgt. FlexRide beeinflusst die Kennlinien der Stoßdämpfer, des Gaspedals, der Lenkung und des ESP. Bei entsprechender Ausstattung wird für ein emotionales Fahrerlebnis außerdem das Allradsystem, das Kurvenlicht und das Automatikgetriebe beeinflusst.

Basis der fortschrittlichen Individualisierungsoption ist das komplett neu entwickelte Fahrwerk. An der Vorderachse sind die oberen Aufnahmen der McPherson-Federbeine als Zweiwege-Lager ausgelegt, Feder- und Dämpferkräfte werden so getrennt in die Karosseriestruktur geleitet. Zur Verringerung der ungefederten Massen bestehen Lenkhebel und Querlenker aus Aluminium, der Stabilisator ist hohl.

Lenkung und unterer Dreieckslenker sind auf einem stabilen Hilfsrahmen gelagert, der über vier Gummilager an den vorderen Längsträgern der Karosseriestruktur befestigt ist und so Geräusche und Vibrationen wirkungsvoll von den Passagieren isoliert. Dem Komfort dient auch die hydraulische Dämpfung des hinteren Lagers des Dreiecklenkers. An der Hinterachse kommt eine Vierlenker-Konstruktion zum Einsatz, der untere Querlenker (Federlenker) besteht dabei aus Aluminium. Die Allradversionen verfügen über einen unteren H-Arm-Lenker. Generell wurden zur Verbesserung von Handling und Federungskomfort die Fahrwerksgeometrie und die Fahrwerksbuchsen so ausgelegt, dass sie Längs- und Querkräfte optimal aufnehmen.

FlexRide: Das individuell einstellbare mechatronische Fahrwerk

Die Fahrwerksabstimmung individuell an den eigenen Fahrstil anpassen - diese Möglichkeit bietet das neue FlexRide-System. Über zwei Tasten in der Armaturentafel kann alternativ zur komfortablen Standard-Abstimmung ein strafferes (Sport) oder entspannteres Set-Up (Tour) gewählt werden. Nach dem Start oder bei einer nochmaligen Betätigung des Schalters ist wieder die Standardeinstellung aktiviert. In allen drei Modi passt das Fahrwerk-Management die Dämpfung in Echtzeit an die Fahr- und Straßenbedingungen an.

Im Sport-Modus bietet FlexRide auf Knopfdruck ein temperamentvolles Fahrerlebnis: Die Stoßdämpfung wird härter, das Gaspedal spricht schneller an. Außerdem wird die Kennlinie der Servounterstützung der Lenkung (Variable Effort Steering - VES) verändert, mit Automatikgetriebe wird bei höheren Drehzahlen geschaltet, bei Insignia mit Allradantrieb wird mehr Drehmoment an die Hinterachse geleitet und das AFL-Kurvenlichts reagiert schneller. Außerdem verändert sich die Beleuchtung der Instrumente von weiß zu rot und erhöht so das Fahrerlebnis.

Darüber hinaus kann der Fahrer die Sporteinstellungen personalisieren und über ein Untermenü des Bordcomputers selbst bestimmen, welche der oben genannten Veränderungen durch die Betätigung der Sporttaste tatsächlich aktiviert werden sollen. So können beispielsweise die elektronisch gesteuerten Stoßdämpfer, die Servolenkung oder das Allradsystem in den Sport-Modus mit einbezogen werden - oder nicht.

Herzstück des neuen Fahrwerks ist das DMC (Driving Mode Control) genannte Steuergerät. Es setzt nicht nur die FlexRide-Wünsche des Fahrers um, sondern reagiert auch auf eine plötzliche Änderung des Fahrstils oder auf eine Notsituation: Muss der Fahrer beispielsweise im komfortablen Tour-Mode plötzlich einem Hindernis ausweichen, melden dies die verschiedenen Chassis-Sensoren an das DMC und blitzschnell werden die Stoßdämpfer an die neuen Gegebenheiten angepasst. Der vom DMC gewählte Modus ist nicht nur von den Fahrereinstellungen via Knopfdruck oder Personalisierungsmenü abhängig, sondern kann auch automatisch an die jeweilige Fahrsituation - Beschleunigen, Bremsen oder Kurvenfahrt - und an den Fahrstil angepasst werden. Diesen erkennt DMC mit Hilfe der verschiedenen Fahrdynamiksensoren.

Auf Wunsch können alle Insignia-Varianten mit Ausnahme von Basis-Benziner und -Diesel mit dem neuen FlexRide-System bestellt werden - in Kombination mit der „Sport”-Ausstattung ist es ebenso serienmäßig wie beim V6-Benziner.

Der Allradantrieb Adaptive 4X4: Mehr Traktion, aufregende Fahrdynamik

Die beiden starken Turbobenziner unter der Haube des Insignia sind mit einem permanenten, hochvariablen Allradantrieb der neuesten Generation lieferbar. Auch künftige, noch stärkere Dieselversionen sind damit kombinierbar. Der Aktive Allradantrieb heißt Adaptive 4X4 und wurde darauf ausgelegt, den Insignia noch dynamischer bewegen zu können und die Fahrstabilität unter allen Bedingungen zu erhöhen sowie die Traktion etwa beim Anfahren oder auf rutschigem Untergrund zu verbessern. Eine hydraulische Haldex-Lamellenkupplung an der Hinterachse steuert kontinuierlich elektronisch geregelt die Drehmomentverteilung zwischen vorne und hinten.

Das Steuermodul des Adaptive 4X4 ist voll mit den anderen Regelsystemen des Insignia vernetzt. Es besteht aus der Abtriebseinheit (Power Take-off Unit - PTU) am vorderen Achsantrieb, die Drehmoment über eine Kardanwelle an das Hinterachsantriebsmodul (Rear Drive Module - RDM) überträgt. Das RDM besteht aus einer Drehmoment-Übertragungseinheit (Torque Transfer Device - TTD) und dem optionalen elektronischen Sperrdifferenzial (electronic Limited Slip Differential - eLSD).

Das Adaptive 4X4 nutzt die Signale von ESP, Lenkwinkelsensor und Gaspedalstellung, um die Kraftverteilung an die aktuelle Fahrsituation anzupassen. So steht nicht nur mehr Traktion bei rutschigem Untergrund zur Verfügung, AWD sorgt gleichzeitig für ein noch stabileres Fahrverhalten in allen Situationen. Das Allradsystem bringt eine weitere dynamische Dimension ins Fahrerlebnis, weil es den Fahrer eng mit einbezieht.

In der Sport-Ausstattung wird Adaptive 4X4 mit eLSD kombiniert - einem elektronischen Sperrdifferenzial für die Hinterachse. Es wird zusammen mit der Hinterachsantriebseinheit montiert und verwendet, ähnlich wie das größere Hinterachsantriebsmodul, eine hydraulische Mehrscheibenkupplung. Bei unterschiedlich glattem Untergrund an den beiden Hinterrädern kann es unter Verwendung der Radgeschwindigkeitssensoren bis zu 50 Prozent Drehmoment an das Rad leiten, das besseren Grip hat.

Das eLSD erhöht auch die Fahrzeugkontrolle des Fahrers bei scharfer Kurvenfahrt oder am Ende eines schnellen Spurwechsels, weil es kurzfristig die Drehmomentverteilung auf die Hinterräder so verändert, dass das Fahrzeug noch genauer der Richtung der Vorderräder folgt. So wird die Balance und Kontrolle über den Insignia verbessert, ohne dass das ESP eingreifen muss.


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