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Extreme E: Erste Offroad-Elektrorennserie steht kurz vor Saisonstart

Mit der Extreme-E steht die weltweit erste rein elektrische Offroad Rennserie der Welt kurz vor dem Saisonstart. Alejandro Agag, Geschäftsführer Extreme E: „Die Idee hinter Extreme E ist es, den Sport, den Motorsport, zu nutzen, um zu zeigen, was in einigen der entlegensten und auch am stärksten vom Klimawandel betroffenen Teilen unseres Planeten passiert. Wir wollen zeigen, was dort vor sich geht und auch einen Beitrag leisten, um die Situation an diesen entlegenen Orten zu verbessern. Die Extreme E-Rennen werden an fünf verschiedenen Orten rund um den Planeten stattfinden. An Orten wie Grönland, um zu zeigen, was mit dem Schmelzen des Eiskappen passiert. An Orten wie dem Amazonas-Regenwald in einem abgeholzten Teil des Waldes, um zu zeigen, was mit der Abholzung passiert, an der Küste Afrikas, im Senegal, die jetzt mit Plastik bedeckt ist, um zu zeigen, was mit der Plastikverschmutzung passiert, in Saudi-Arabien, um zu zeigen, dass die Wüstenbildung definitiv ein Problem ist, das sich auch auf einige Orte der Welt ausweiten wird. Wenn das Extreme-E-Rennen vorbei ist, haben wir unser Legacy-Programm. Wir wollen an jedem Ort ein Vermächtnis hinterlassen, ob groß oder klein spielt keine Rolle, aber etwas. Zum Beispiel werden wir im Amazonasgebiet jedes Jahr 200 Hektar Regenwald aufforsten, wenn wir dort sind. Im Senegal werden wir Dutzende Strandkilometer von Plastik säubern und dann mit den lokalen Gemeinden Mangroven pflanzen. Eine Million Mangroven im Senegal. In Grönland zum Beispiel werden wir mit Unicef zusammenarbeiten, um die Kinder über Umweltprobleme aufzuklären. Wir werden also an jedem Ort eine Aktion durchführen, um die Situation an diesem Ort zu verbessern und zu helfen. Für uns war Gleichberechtigung immer unser Ziel. Eine Meisterschaft zu erschaffen, in der Frauen und Männer beim Fahren im Rennen, gleichberechtigt sind. Das hat es bisher nicht gegeben. Und dafür braucht man ein anderes Format. In unserem Format bestehen die Rennen aus zwei Runden und jedes Auto hat zwei Fahrer, eine Frau, einen Mann, und jeder fährt eine Runde. Sie können entscheiden, wer als Erster fährt und wer als Zweiter fährt, die Frau als Erste oder Zweite oder der Männer als Erster oder Zweiter, das bleibt ihnen überlassen, aber das bringt Männer und Frauen in eine absolut gleiche Situation, das Rennen für das Team zu gewinnen.“ Für das deutsche ABT CUPRA XE Team gehen Claudia Hürtgen und Matthias Ekström an den Start. Mattias Ekström, ABT CUPRA XE: „Das Auto produziert 400 kW Leistung im Rennmodus. Das ist ziemlich viel Power und bedeutet wenig Grip von den Rädern, dazu ein schweres Auto plus viel Kraft. Ich denke die Kombination wird eine echtes Beast, dass es zu handeln gilt.“ Claudia Hürtgen, ABT CUPRA XE: „Die größte Herausforderung wird meiner Meinung nach darin bestehen, als Team gut zu funktionieren.“ Das erste gemeinsame Rennen bestreiten beide zum Saisonauftakt der Extreme E am 03. April in Saudi-Arabien.